Praxis für Psychotherapie
und Klinische Soziale Arbeit


Daniel Ibel, M.A.

Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision 
Sozialarbeiter (Quellberuf § 10 PsthG)


  • für Einzelpersonen (Jugendliche und Erwachsene)
  • sowie Paare und Familien
  • verpflichtende Beratung von Eltern nach § 95 Abs. 1a AußStrG

Psychotherapeutische Themenschwerpunkte

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Eine psychotherapeutische Behandlung kann hilfreich sein, wenn Sie psychische Probleme alleine und / oder mit der Hilfe von Familie / Freund:innen nicht mehr bewältigen können und der persönliche Leidensdruck Ihre Lebensqualität zunehmend einschränkt. Ziel ist es, eigenes psychisches und physisches Leiden, gemeinsam in einem psychotherapeutischen Prozess, zu verbessern.

Meine Arbeitsschwerpunkte umfassen folgende Bereiche:

  • Akute Krisen (plötzlicher Todesfall, Jobverlust, schwere Erkrankung etc.)
  • Angst / Panikattacken / Phobien
  • Depressionen
  • Herausforderungen und Konflikte in der Familie und mit Kindern
  • Krisen mit Liebesbeziehungen bzw. in der  Partner(:innen)schaft 
  • Männerspezifische Themen
  • Probleme in der Arbeit und Schule (Leistungsanforderungen, mit Kolleg:innen etc.)
  • Psychosomatische Beschwerden (auch chronische Schmerzen)
  • Schlaf- und Entspannungsstörungen (Gedankenkreisen etc.) 
  • Selbstwertprobleme bzw. Minderwertigkeitsgefühle
  • sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität
  • Sterben / Tod / Trauer / schwere Erkrankungen 
  • Stress und Überlastung - Burnout (Erschöpfungszustände)
  • Suizidgedanken
  • Trauma(bewältigung) und posttraumatische Belastungsstörungen
  • Umgang mit Emotionen wie Wut, Ärger, Aggression, Scham und Schuld(-gefühlen)
  • Unzufriedenheit in der (eigenen) Sexualität (Erektionsstörung, keine Libido, "Sexsucht" , Fetisch, Chem-Sex etc.)


Je nach Setting (Einzel-, Paar- oder Familientherapie) sind diese Themen entsprechend zu erweitern. Menschen unterschiedlicher Ethnien, verschiedenen sexuellen Orientierungen, mit Behinderungen, verschiedenen Religionen etc. sind bei mir herzlich willkommen - ich verfolge darüber hinaus einen gendersensiblen Ansatz in meiner Arbeitsweise!

Themen einer (klinisch-sozialarbeiterischen) Beratung

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Im Unterschied zur Psychotherapie bezieht sich die kurzfristige (klinisch-sozialarbeiterische) Beratung auf eine konkrete, aktuelle Herausforderung, die mit neuen Perspektiven oder einer Lösung der Belastung beendet wird - sie ist also thematisch und zeitlich definiert.

Beispiele können sein:

  • Berufliche Situation sowie berufliche Weiterentwicklung
  • Beratung bezüglich sozialrechtlicher Ansprüche
  • Beratung bei schwierigen Familiensituationen
  • Coaching hinsichtlich Zeitmanagement oder Führungskompetenz
  • Mobbing und Burn-out-Prävention
  • Scheidungs-, Paar oder Erziehungsberatung
  • Work-Life-Balance 
  • etc.


* Beraterische Leistungen sind gemäß  § 6 Abs 1 Z 27 UStG umsatzsteuerbefreit. Die Kosten richten sich nach den Sätzen der Psychotherapie (siehe übernächsten Reiter).

Beratung von Eltern bei Scheidung nach § 95 Abs. 1a AußStrG

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Bei einer Scheidung sind Elternteile verpflichtet eine Beratung bei einer, per Dekret festgestellten, geeigneten Person in Anspruch zu nehmen, um die Folgen für Minderjährige (Loyalitätskonflikte, Schuldgefühle, Ängste etc.) besser verstehen zu können. Mit diesen Informationen sollen Kinder bestmöglich in dem schwierigen Prozess der Trennung / Scheidung unterstützt werden. Die Verpflichtung gilt auch für einvernehmliche Scheidungen.

Sie erhalten eine Bestätigung über die Teilnahme an der Beratung, die Sie dem Gericht vorlegen müssen. 


Die Kosten orientieren sich an den vorgegebenen Empfehlungen des Bundesministeriums für Arbeit, Familie und Jugend: 

  • 60 Euro pro Stunde und Person bei Einzelberatung
  • 35 Euro pro Stunde und Person bei Paarberatung 


Beraterische Leistungen sind gemäß  § 6 Abs 1 Z 27 UStG umsatzsteuerbefreit. 

Kosten & Rahmenbedingungen

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Ich begleite Einzelpersonen (Jugendliche, Erwachsene), Paare und Familien. 

Erstgespräch:

Während des sehr wichtigen Erstgesprächs soll ein gegenseitiges Kennenlernen ("Findet man sich sympathisch?", "Fühlt man sich wohl?") stattfinden sowie der Grund besprochen werden, warum ein psychotherapeutisches Unterstützungsangebot in Anspruch genommen wird. Des Weiteren werden die Rahmenbedingungen (Sitzungshäufigkeit, Honorar etc.) besprochen.

Dauer, Frequenz und Kosten:
Üblicherweise findet ein (Einzel-) Gespräch pro Woche im Sitzen statt, wobei eine seltenere oder häufigere Sitzungsfrequenz aufgrund Ihrer Thematik möglich und sinnvoll sein kann. Die Dauer der Behandlung hängt prinzipiell vom Therapieerfolg ab und wird gemeinsam evaluiert, wobei die Entscheidung über die Therapiedauer letztlich Sie treffen ("So kurz wie möglich - so lange wie nötig!"). 


  • Erstgespräche: 50 Minuten zu 60€*
  • Einzeltherapie: 50 Minuten zu 60€*
  • Paar- oder Familientherapie: 90 Minuten zu 110€*

 
*Eine (Teil-) Refundierung kann nur über private Krankenkassenträger stattfinden - daher sind die Tarife auch geringer. Psychotherapeutische Leistungen sind gemäß § 6 Abs. 1 Z 19 UStG umsatzsteuerbefreit. Derzeit sind alle Plätze für Sozialtarife belegt. Die Bezahlung erfolgt per Überweisung.


Absageregelung:
Termine werden verbindlich für Sie vereinbart - die Zeit steht somit nicht mehr für andere Personen zur Verfügung. Sollte ein Termin nicht eingehalten werden können, bitte ich diesen mindestens 48 Stunden vorher abzusagen. Bei späterer Absage bitte ich um Verständnis, dass die entfallene Stunde bezahlt werden muss, da aufgrund der Kurzfristigkeit kein Ersatz mehr gefunden werden kann.

Hausbesuche:
In manchen Situationen ist es nicht mehr möglich das eigene Haus oder die eigene Wohnung zu verlassen. In diesem Fall biete ich gerne Hausbesuche an.

Covid-19:
Aufgrund der Covid19-Rahmenbedingungen biete ich auch Psychotherapie über Onlinemedien wie Skype oder Zoom an.

Verschwiegenheit & Dokumentation

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Jedes Psychotherapiegespräch unterliegt der strengen gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht (§ 15 Psychotherapiegesetz, BGBl. Nr. 361/1990) - keinerlei Inhalte und Geheimnisse dürfen ohne Ihre Zustimmung nach außen mitgeteilt werden.

Psychotherapeut:innen haben über jede gesetzte psychotherapeutische Maßnahme (Vorgeschichte, Beginn der Psychotherapie etc.) Aufzeichnungen zu führen (§ 16a Psychotherapiegesetz, BGBl. Nr. 361/1990). 

Was bedeutet "Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision"?

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Psychotherapeut:innen in Ausbildung unter Supervision befinden sich in der abschließenden Phase ihrer staatlich anerkannten fachspezifischen Ausbildung, welche vom Gesundheitsministerium akkreditiert werden muss (Psychotherapiegesetz, BGBl. Nr. 361/1990), und verfügen zu diesem Zeitpunkt über ausreichend Kenntnisse zur selbständigen Ausübung der Psychotherapie unter Supervision. Durch die verpflichtende begleitende Lehrsupervision (sehr erfahrene Psychotherapeut:innen) soll eine hohe Qualität(ssicherung) der Behandlung gewährleistet werden.

Was ist Personzentrierte Psychotherapie?

Carl Rogers Personzentrierte Psychotherapie 1040

Die Personzentrierte Psychotherapie wurde von Carl Rogers (1902-1987) begründet und ist eine staatlich anerkannte sowie eine über jahrzehntelange Forschung abgesicherte wirksame Form der Psychotherapie. Sie geht davon aus, dass eine therapeutische Haltung von Einfühlungsvermögen, unbedingter positiver Beachtung und Aufrichtigkeit seelisches Wachstum begünstigt und den positiveren Umgang mit sich selbst ermöglicht.

Der Ansatz wurde in Abgrenzung zu direktiven (Verhaltenstherapie) und interpretativen (Psychoanalyse) Vorgangsweisen entwickelt.

Mit ihrer humanistischen Ausrichtung setzt die Personzentrierte Psychotherapie auf die Ressourcen und kreativ-schöpferischen Fähigkeiten jedes Menschen, sich zu entfalten und mit Problemen umzugehen. Im Dialog mit Therapeut:innen sollen Personen Vertrauen in den eigenen (Selbst-)Wert, die eigenen Wahrnehmungen und Gefühle gewinnen – so kann ein bewusster, flexibler und realistischer Umgang mit sich selbst und anderen entstehen.


Medium der Psychotherapie ist das Gespräch und andere Ausdrucksmöglichkeiten (Träume, Imagination, Körpereinbezug, Kunst, Aufstellungen etc.), die nur im Hinblick darauf zur Anwendung kommen, den Kontakt der Person zu sich selbst und zum Psychotherapeuten bzw. zur Psychotherapeutin zu fördern.

Carl Rogers Personzentrierte Psychotherapie 1040

Personenzentrierte Psychotherapie kann als Einzeltherapie für Erwachsene und Kinder sowie als Paar-, Familien- und Gruppentherapie stattfinden und findet ebenso Anwendung in Psychiatrien.

Carl Rogers wurde aufgrund seines Einsatzes zum gemeinsamem Dialog auf gesellschaftlicher Ebene für Humanität zum Friedensnobelpreis vorgeschlagen.

Psychotherapie 1040 Wien Psychotherapeut

Über mich

Ich bin gebürtiger Kärntner. Nach Studienaufenthalten u.a. in Graz, Berlin (DEU) oder Cluj-Napoca (RO) hat sich mein Lebensmittelpunkt nach Studienabschluss endgültig nach Wien verlagert, wo ich nun auch in den Bereichen der Sozialen Arbeit und in der Psychotherapie tätig bin.
  

Berufliche Erfahrungen

Meine Berufspraxis absolviere ich seit Jahren mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Familien (Erziehungs-, Eltern- und Paarberatung, psychische und psychiatrische Erkrankungen, komplexe Trennungs- und Scheidungsthematiken, Entwicklungsverzögerungen bei Kindern, Begleitung von Gewaltbetroffenen etc.) sowie dem städtischen Kriseninterventionsdienst (Betreuung und Begleitung von schwer traumatisierten Personen z.B. nach Suiziden, schweren Gewalttaten wie Morden oder Überfällen oder bei Überbringung von Todesnachrichten an Erwachsene und Kindern). Außerdem war ich psychotherapeutisch an der klinischen Abteilung für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin am Uni-Klinikum Tulln tätig.

In der Vergangenheit lag meine Arbeitspraxis z. B. in den Bereichen Sexualpädagogik, intersektionaler Arbeit mit Burschen oder der Bewährungs- und Suchthilfe.

Praxis 1040 Wien